Reisen ist Leben

Alaska - Sommer


In Hyder einem Mini-Oertchen in Alaska gab es frischen Fisch fuer alle ....

 

 

 

 

 

 

Wrangell-St.Elias Nationalpark - ist der Größte Nationalpark der USA, mit 5,3 Mio ha größer als die Schweiz und mit dem größten zusammenhängenden Gletschergebiet ausserhalb Grönlands. Wir haben Glück, der Sommer in diesem Jahr ist sehr sonnig und wir haben meist beste Sicht auf die schneebedeckten Gipfel. 

 


 

 




 

Vor über 8000 Jahren kamen die ersten Siedler hierher, die Kultur der Ureinwohner wird hier wie überall in Alaska gefördert und erhalten.


Im Park gibt es zwei stillgelegte Kupferminen aus den 1930er Jahren. Wir sind von Norden die Nabesna Road in den Park gefahren und haben am Kendesnii-Campground Stop gemacht. Zwischendurch haben wir unsere Marmelade-Vorraete für den Winter aufgefüllt, es gibt Heidel- und Himbeeren so viel man pflücken möchte .

 


 




Eine Huette in den Bergen mit Ofen und Holzpritschen, hier kann jedermann kostenfrei uebernachten. Es gibt ein Gaestebuch, sehr interessant. Auch im Winter kommen "Gaeste" mittels Schneeschuhen hierher uebers Wochenende.






 

Hier haben wir wieder das Gefühl am Ende der Welt zu sein, Schotterpiste, teilweise sind Flussbetten zu durchqueren und nur Wälder, Wasser, Elche …..,eine herrliche Ruhe - kein Radioempfang, kein Telefon, einfach nur wunderschöne Natur. 

Die Jagdsaison hat wieder begonnen, zZt. werden Schafe und Schwarzbären gejagt. Man hat uns erzählt, dass das Fleisch der Bären besonders schmackhaft hier sei, da sich im Moment die Bären von Beeren ernähren. 

 



 





Zeugen aus russischer Zeit hier in Alaska, Kirche in Kenai





Sonnenuntergang ueber dem Cook Inlet

 



Am Portage Glacier.






Kenai Halbinsel - hier ist die Lachs- und Heilbuttfischerei in vollem Gange. Wir haben in Seward im Suedosten ein paar Tage verbracht, sind auf den Exit-Gletscher gewandert und haben nun am Cook Inlet, der Westseite der Halbinsel,  einen wunderschoenen Platz auf den Klippen gefunden. Der Sonnenuntergang ueber der Bay ist noch immer spaet, nicht vor 22.30 Uhr.



Seward Hafenfront





 

 

 

Exit Glacier im Kenai Fjords Nationalpark



Ein tolles Gefuehl hier zu sein. Der Weg hier hoch auf's Icefield war recht anstrengend, auf 6km Laenge kam 1 km Steigung, hat sich echt gelohnt.
 

 







Denali Nationalpark

Mount Denali - hoechster Berg Nordamerikas, 6194 m







 








Der Weg zum Polarkreis ueber den Dalton Highway startet in Fox, noerdlich von Fairbanks und verlangt einiges ab vom Fahrzeug. Ein Grossteil der ca. 500 Milen ist nicht asphaltiert da der Permafrost das nicht zulaesst. So ist die geschotterte, meist festgefahrene Piste sehr staubig und beim kleinsten Regen schlammig. Die Oelfelder im Polarmeer werden ueber die Strasse versorgt und so ist doch einiges los, riesige Trucks mit Baumaterial und Lebensmitteln sind eilig unterwegs. Es ist "Gesetz", dass man ihnen immer Platz macht auf der Strasse, ist schliesslich ihr Arbeitsplatz und wir sind ja "nur" die Troedler. Alle sind sehr ruecksichtsvoll und so sind wir nur mit einem Reifenwechsel davon gekommen und die Frontscheibe ist heil geblieben.








  



Das Oel wird durch eine 800 Milen lange Pipeline bis zum noedlichsten eisfreien Hafen in Alaska gepumpt.















Ueber den Top of the World Highway sind wir von Dawson City nach Alaska eingereist. Wir konnten es uns freilich nicht verkneifen, die Nacht oben in den Bergen zu verbringen. Es wird nicht dunkel und gegen 3.00 Uhr morgens ist die Sonne wieder da.


Die Strecke ist wunderschoen, die Grenzstation hier oben hat nur im Sommer geoeffnet und dann auch nur tagsueber.



 
In Tok wurden wir dann gleich zum Lachse fischen eingeladen. "The Red's are coming", die besten Lachse die es gibt, haben ihre Wanderung begonnen und ueberall an den Fluessen wartet man schon auf sie. Pro Familie ist es erlaubt 500 Stueck zu fischen, wozu man, wenn es gut laeuft ca. 2 Tage braucht.
 



 

Ein sogenanntes "Fish Wheel" wird entsprechend am Rand des Flusses platziert und die Maenner filetieren gleich vor Ort, Joerg hat natuerlich mit geholfen.

 
 

Hier in Alaska stoehnen zur Zeit alle unter der extremen Hitze und die Trockenheit beunruhigt die Menschen, denn meist wohnen sie in den Waeldern und die brennen schon an verschiedenen Stellen. Die Sonne ist leilweise kaum zu sehen durch die riesigen Rauchschwaden und unser Camper war morgens mit Asche bedeckt.