Reisen ist Leben

Baja California

26.02.2014 Tucson, Arizona - wir geniessen hier das Wuestenklima und konnten dabei in den letzten Tagen einiges erledigen, haben wie immer nette Menschen kennengelernt .





Ganz wichtig war ein Treffen mit Bernie , einem Freund aus Denver der uns seit dem Start unserer Reise immer wieder mit Rat und Tat unterstuetzt hat. Das war ein Grund zu feiern, das Casino de Sol war ein guter Ort dafuer. 





Wir sind die Baja wieder ganz bis nach "oben" gefahren und haben nochmal einen kleinen Zwischenstop in Arizona eingelegt. Dabei sind wir an dem Erdbeerhaendler nicht vorbeigekommen, lecker !










1. Februar - Wir sind am Suedende der Baja angelangt, in Cabo San Lucas bummeln wir durch den Hafen. Hier ist es sehr huebsch, modern, viele Touristen, teilweise Europaer, die auf Kreuzfahrtsschiffen unterwegs sind. 






Auf dem Weg hierher haben wir immer wieder an wunderschoenen Straenden ein paar Tage verbracht, Korallenriffe laden zum Schnorcheln ein und bei den Fischern vor Ort gibt es immer leckeren frischen Fisch fuer's Abendessen zu kaufen.













In Los Frailes "wohnen" die Baja-Bumbs, so bezeichnen sie sich selber, das sind Ueberwinterer, die nichts zahlen wollen, das heisst, sie reisen von Canada, USA oder auch von Deutschland und Oesterreich im Camper an und stehen dort fuer mehrerer Monate und voelligster Eigenversorgung. Wasser gibt es aus dem Brunnen und 2-3 mal in der Woche gibt es Lebensmittel vom LKW. Die Anfahrt dorthin geht ueber eine beschwehrliche Schotterpiste jedoch die wunderschoene Bucht, klares Wasser, herrlicher Sternenhimmel und die Ruhe nachts entschaedigen fuer die Strapazen. Es war nett dort.




Auf unserem Weg nach Sueden haben wir in Loreto Halt gemacht, ein sehr huebscher Ort mit einer Mission, kleinem Hafen und netten kleinen Geschaeften und Restaurants.





Die Straende der Bahia Conception sind die schoensten am Golf, ueberall kann man campen und hat nette Nachbarn, meist aus British Columbia oder ebenso wie wir "Vollzeit-Camper" aus Europa. Tagsueber kommt der Fischer und bringt frischen Fisch, Haendler mit mexicanischem Kunsthandwerk und manchmal abends kommt jemand um eine kleine Gebuehr zu kassieren fuer die Uebernachtung.

















Mexico - ein Land der unterschiedlichsten Kulturen, wir sind "eingetaucht" in diese, für uns doch fremde Welt.




Der Grenzübertritt in Mexicali ging ganz ruck zuck, wir haben eine Touristenkarte erworben und konnten passieren, kontrolliert wurde nicht.. Wir sind dann die "Mex 5" Richtung Süden aufgebrochen, erst nach San Felipe und dann immer weiter durch Wüste und Kakteenwälder bis nach Guerrero Negro am Pacific. Dort gibt es in jedem Jahr, gerade um diese Zeit ein ganz besonderes Schauspiel zu beobachten. In den riesigen Lagunen bringen Grauwale nach ihrem langen Weg von Alaska hier ihre Jungen zur Welt, es handelt sich praktisch um deren Kinderstube. Wir haben uns ein Plätzchen am Strand gesucht und die riesigen Tiere beobachtet und selbst nachts konnte man sie hören wenn sie bis zu 3m hohe Fontänen ausatmen.






Oft gibt es an den Straenden solche Huetten, die Schutz vorm Wind bieten. Wir haben uns "haeuslich" eingerichtet und ein paar Tage mit Walbeaobachtung verbarcht.

 







Ganz in der Nähe der Stadt gibt es ein Zentrum für die Salzproduktion, überall sind grosse Salzpfannen in die das Meerwasser gepumpt wird und dann trocknet. 




Weiter südlich treffen wir auf die erste Mission, San Ignacio de Kadakaaman, von Jesuiten gegründet. Der Ort ist eine Oase, mit Kolonialer Kirche und einer hübschen Plaza und rundum Dattel-Feigen- und Olivenhaine.







Weiter ging es dann in die Lagune der Stadt.



Hier wird Oekotourismus grossgeschrieben, es gibt huebsche kleine Huetten am Strand, mit Solarstrom und warmem Wasser von der Sonne.



Bevor wir auch hier die Lagune besuchen, mussten wir unseren Kühlschank ein wenig auffüllen. Die Lebensmittelgeschäfte sind etwas gewöhnungsbedürftig und wir haben da so unsere Anpassungsschwierigkeiten, glücklicherweise gibt es frisches Obst, Gemüse und Datteln am Strassenrand zu kaufen. Tankstellen gibt es in ausreichender Zahl, alle in staatlichem Besitz, es kommt jedoch nicht selten vor, dass es kein Benzin gibt, der Preis für Diesel ist mit 70 Cent p. Ltr. ganz ok.


Unterwegs gibt es immer mal wieder eine Militärkontrolle, meist wird der Camper kontrolliert, in die Schränke geschaut, es ist also wichtig, morgens immer die Betten zu machen …… desinfiziert wurde unser Fahrzeug auch schon, ja in manchen Dingen nehmen sie es hier sehr "ernst".