Reisen ist Leben

Guatemala



Antigua, die ehemalige Hauptstadt Guatemala’s ist ein Muss auf jeder PanAm-Reise. Auch wir haben den Platz der hiesigen Touristenpolizei genutzt um zu übernachten und waren in guter Gesellschaft mit Leuten von Europa und USA. Beim Verlassen des Platzes haben wir nochmal Wasser gefuellt und dabei eine zu tief haengende Telefonleitung uebersehn, so war die "wichtigste" Telefonverbindung der Stadt unterbrochen. Joerg hat's wieder repariert mit einem Stueck Waescheleine zum Spannen und die Draehte zusammengedreht.

Die Stadt ist eine Touristenattraktion, eingerahmt von drei über 3500m hohen Vulkanen. Es gibt wunderschöne Kirchen und Kolonialbauten und dazwischen immer wieder eindrucksvolle Ruinen, die durch ein Erdbeben 1773 zurückgeblieben sind. Hier ist es irgendwie ganz anders als in den Städten die wir zuvor in Guatemala besucht haben, pastellfarbene, kleine Häuser aneinandergereiht, viele hübsche, sehr hochwertige Kneipen und Geschäfte.



















Wir kommen einfach von unserem schoenen Platz am See nicht weg.
Die Tage vergehn wie im Flug und immer ist etwas los. Mal sind es "Reisekollegen" die ein paar Tage einen Stop einlegen oder wie hier wurden wir fuer einem Dreh eines Musikvideo in Beschlag genommen. Die Saengerin
Manuela hat gesungen und wir haben die Hueften dazu geschwenkt. Es handelte sich um flotte Kirchenmusik soweit wir das verstehen konnten. 



Die Kinder aus der Nachbarschaft werden auch immer vertrauter, sehen oft bei uns vorbei und unsere Milka von zu Hause neigt sich mittlerweile dem Ende zu.

Die Maedchen haben die kleinen Geschwister in Tuechern auf dem Ruecken dabei. Das Kleinste ist erst
3 Monate und immer mit unterwegs.











Es ist Montag Morgen in Panajachel am Lake Atitlan und wir beobachten den Arbeitsbeginn im Flussbett.



Hier wird nicht nach Gold gesucht, es wird Erde gesiebt und auf LKW's verladen ....




.... die dann manchmal ganz schoen tief im Wasser stehen.



anschliessend kaufen wir auf dem Markt ein.







es gibt auch wieder eine Parade durch die Stadt, angefuehrt von den Kleinsten .












Wir haben einen "Ausflug" gemacht nach Quetzealtenango, kurz Xela genannt. Die verhaeltnismaessig grosse Stadt hat ihren Wohlstand durch Kaffee und Handel. Aber auch hier haben schon Erdbeben und Vulkanausbrueche schwere Schaeden angerichtet. Die Vulkane sind "still" zur Zeit und Erdbeben scheinen nicht im Anmarsch. Einzig die Regenzeit ist im vollen Gange und nachmittags ab drei geht hier in den Bergen eigentlich fast nichts mehr, es regnet ergiebig oft stundenlang.

Lake Atitlan 



Traditionelle guatemaltekische Kueche gab es bei Graciela und Efrain, etwas kompliziert zu erklaeren: deren Tochter Angelica war mit unserer Saskia gemeinsam ein Jahr in Chicago und wir haben die beiden in Xela "besucht". Es war ganz prima und die Verstaendigung ging besser als gedacht.






Im Anschluss sind wir durch die Stadt gebummelt










und haben uns noch ein leckeres Eis gegoennt.












Heute Nachmittag hatten wir den ersten "richtigen" Regen, unser Platz auf der Wiese am See stand gut unter Wasser, es hat geschuettet und dazu gewaltig gedonnert. Blos gut, Joerg hat mittels Kabel und Metallstab unseren Camper geerdet, denn da hier oft der Schutzleiter an den Steckdosen nicht angeschlossen ist, gab es beim Beruehren vom Metall am Camper immer eine "gewischt" und das braucht man nun doch nicht.
Ich hab schon gewusst, warum ich mit einem Fachmann auf Reisen gegangen bin




16.September 2014 - im Hochland Guatemala's


Lake Atitlan - wir haben einen traumhaften Platz gefunden, im Ort Panajachel direkt am See spannen wir fuer ein paar Tage eben mal aus. Umgeben von drei ueber 3000m hohen Vulkanan befindet sich der Ort auf 1600 m, das Klima ist perfekt und die Kulisse wunderschoen.



Willi mit seiner gruenen Minna ist schon da und wir freun uns, dass wir uns wiedersehn, kennen uns schon seit Alaska.




Morgens ist es in den Orten immer am ruhigsten, die Staende werden vorbereitet und in den Strassen ist wenig Verkehr.





In Chichicastenango kann man alte Braeuche und Zeremonien aus vorchristlichem religoesem Glauben der Maja's beobachten und bekommt natuerlich auch in der heutigen Zeit "wichtige" Dinge zu sehen.

Am Sonntag ist hier im Ort einer der groessten Maerkte Guatemalas fuer alle Dinge, die man sich nur denken kann. Und dazu kam anlaesslich des Nationalfeiertags eine Parade, die angefuehrt wurde mit der Darstellung der Weltmeister des Fussballs, wie konnte es anders sein, in bayrischer Tracht und entsprechender Musik.








Mais, Mais, Mais ....




Vor der Iglesia Santo Tomas werden Blumen verkauft und zwischendrin ist die Luft erfuellt von Rauch der Maja-Zeremonien, eine unglaubliche Atmosphaere.







Auf unserem Weg durch die Berge, hier wird mit lautem Getoese mittels Dieselmotor, Mais gemahlen und unter Zugabe von Wasser entsteht der Teig fuer die Tortillas.

Die Frauen kommen mit ihren Schuesseln voll Mais (meist auf dem Kopf getragen) und nehmen sie dann mit dem frischen Teig wieder mit nach Hause .





Unser Grenzuebertritt von Belize nach Guatemala ging reibungslos, hier ist es immer besonders wichtig das Fahrzeug zu deklarieren und auch bei der Ausreise, hier in Belize wird genau kontrolliert, dass man sein Gefaehrt wieder mitnimmt.

In Guatemala nicht anders, die Fahrzeugnummer wird notiert und nach Entrichtung eines kleinen Betrages bekommt man seinen Sticker an die Windschutzscheibe geklebt.

Unsere erstes Ziel war der Nationalpark von Tikal.
Mitten im Urwald befindet sich die antike Stadt mit ihren teilweise 60m hohen Tempeln. von denen nur einige restauriert und freigelegt sind, es heisst es gibt hunderte davon.




Schon morgens um 6.00 Uhr kann man in den Urwald wandern und den Geraeuschen lauschen, der Nebel schafft dazu eine besondere Atmosphaere







Auf unserem Weg weiter Richtung Sueden haben wir den Rio San Juan ueberquert und sind bis Coban gefahren.





 
Hier, im Hochland, haben wir eine ehemals deutsche Kaffeeroesterei besucht und konnten in einem kleinen Nationalpark uebernachten. 




Weiter gings dann mal wieder auf teilweise grober Schotterpiste und ueber spannende Bruecken. Wir haben Glueck, es ist zwar Regenzeit, aber es regnet nicht so stark und wir koennen die Strecke gut passieren. 


Hier wurde 2008 die Strasse durch einen riesigen Erdrutsch verschuettet, auch heute gibt es nur eine provisorische "Umleitung", die bei Regen unpassierbar ist, wir hatten Glueck...


An dieser Schranke wurden wir streng kontrolliert, sie fuehrte zu einem riesigen Staubecken in den Bergen.