Reisen ist Leben

Mexico - Mainland

28. August 2014

Wir sind wieder zurueck in Yucatan und konnten unseren Camper unversehrt in Empfang nehmen. Hier sind nach wie vor 30 Grad C und wir muessen uns erstmal wieder daran gewoehnen. 
Die Zeit in Deutschland verging rasend schnell,
es war sehr schoen, besonders mit unseren beiden Enkeln, Lena & Anton .

Nun geht es wieder los, Richtung Sueden. Wir freun uns auf neue Begegnungen und interessante Erlebnisse.




15. Juni 2014 

 Acht Wochen Yucatan haben uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Und das in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur die Temperaturen, immer über 30 Grad C, auch nachts kaum weniger und die dazugehörige Luftfeuchtigkeit waren sehr anstrengend.  Dazu kam, dass wir nicht wie gewohnt, entspannt auf einem Campground unser Lager aufschlagen konnten und so mussten wir auf Alternativen ausweichen. Die vorhandenen Camp-Moeglichkeiten hier sind in sehr schlechtem Zustand, Stromversorgung ist miserabel und teilweise kommt aus der Wasserleitung Salzwasser. 

Fuer die naechste Zeit gibt es eine kleine Reisepause, wir fliegen nach Hause.
Dafuer haben wir zum grossen Glueck auf unseren Fahrrad-Streifzuegen durch Playa del Carmen einen sehr guten Platz gefunden um unser Fahrzeug abzustellen. Das war gar nicht so einfach, die Plaetze die auf den Campgrounds angeboten werden, 
sind für uns nicht nutzbar, da das Salzwasser zu viel Schaden anrichten würde.

Es ist ein gutes Gefuehl aus der Ferne zu wissen, dass der Camper sicher untergestellt ist in unserer Abwesenheit.



Das war eine prima Alterntive, besonders weil uns der Baum schoen Schatten gespendet hat.





Wir hatten eine schöne Zeit in Playa del Carmen, sind trotz der Hitze viel mit unseren Rädern unterwegs gewesen und haben den Traumstrand ausgiebig genossen. 


Jetzt freun wir uns auf ein paar Wochen in Deutschland, auf unsere Familie und Freunde. 

 




Yucatan Halbinsel - Straende und Mayastaetten

Xpu Ha liegt suedlich von Playa del Carmen und ist eine wunderschoene Bucht.










Chichen Itza 

Diese Ausgrabungsstaette der Maya's wird wohl von den meisten Mexico-Touristen besucht und auch wir haben einen Abstecher dorthin gemacht.










01. Mai 2014

Wir sind gerade in Playa del Carmen und haben Besuch aus der Heimat. Die Kombination aus baden und Ausgrabungsstaetten der Maya's zu besuchen ist hier besonders gut. 

Tulum am Karibischen Meer






Entlang der Kueste findet man immer einen Platz fuer ein paar entspannte Tage.



Palenque - eine der bedeutendsten Maya-Staetten mitten im Urwald. Haben hier einen ganzen Tag verbracht und sind gleich morgens durch die Ruinen gestreift.







Veracruz - eine sehr geschichtstraechtige Stadt, hier sind die Spanier und ihr brutaler Anfuehrer Cortes 1519 gelandet und haben alles veraendert ....






Wie ueberall in den Staedten ist es rund um den Zocalo sehr huebsch, sieht man sich aber ausserhalb ein bischen um, ist klar, dass das den Cortes wohl nicht erfreun wuerde.





Alte Festung von den Spanier errichtet.



Am Hafen von Veracruz.



Wir haben uns auf den Weg gemacht zum "Popo", und das hat sich echt gelohnt. Am Infocenter auf 3600m konnten wir zwei Naechte bleiben und wurden dabei auch zum Fotoobjekt fuer Tagesausfluegler aus der Haupstadt, denn Camper gibt es hier nicht so oft zu sehn.




Ganz nach unserem Geschmack war eine Wanderung bis auf 4000m, wo das VW-Werk was ganz in der Naehe, in Puebla ist, ein Projekt unterstuetzt.

Der Popocatepetl ist 5452m hoch und man kommt ueber den Paso de Cortes am naechsten an ihn heran, der Umkreis von 2km ist gesperrt, denn es herrscht immer "Alarmstufe gelb".




Morgenstimmung am Fusse des Popo





  Die Pyramiden von Teotihuacan sind ein Touristenmagnet und wir haben einen laengeren Stop eingelegt um die Ausgrabungsstaette zu besuchen und einen Abstecher nach Mexico-City zu machen.

Das Gelaende ist riesig, gegruendet ca. 200 v. Chr.. Frueher sollen hier ueber 80.000 Menschen gelebt haben. 

Entlang der Achse der "Strasse der Toten" befinden sich die wichtigsten Pyramiden, die von flachen Gebaeuden gesaeumt werden. Wir sind die sehr steilen Treppen empor geklettert und haben so einen Ueberblick ueber die Symmetrie der Bauwerke, Wege und Plaetze bekommen. 



Pyramide de Sol, mit 70m Hoehe das alles ueberragende Wahrzeichen von Teotihuacan.



Schulunterricht direkt vor Ort ...






Pyramide de la Luna



Gleich in der Nachbarschaft des Campgroundes gibt es eine huebsche Kirche mit kleinem Park.



hier macht der Einkauf Spass ....




Ausgrabungsstaette in Tula





Guanajuato - war lange die reichste Stadt Mexico's, noch heute versprueht sie einen wunderbaren Charme. 

Fuer uns ist es die schoenste Kolonialstadt, die wir bisher gesehen haben, hier wird sehr viel getan fuer den Erhalt dieser Schoenheit, ua. gibt es keine Verkehrsampeln und Leuchtreklamen und auch keine unpassenden Neubauten.

Die Anfahrt zum Campground der in unserem Reisefuehrer empfohlen ist, war aufregend. Der Weg fuehrte direkt durch die Stadt, steile enge Gassen und viele Tunnel, die uns ins schwitzen brachten. 




Unser Camper steht nun hoch ueber der Stadt, jeden Abend kann man den Sound der Musikkapellen hoeren und wenn die Sonne untergegangen ist, erscheint die Silhouette der Haueser mit ihren Lichtern besonders schoen.






Don Quijote und sein Kumpel Sancho Panza werden hier in der Stadt sehr verehrt.



Ueberall kann man auf huebschen kleinen Plaetzen sitzen und Musik lauschen oder dem Orgelspiel aus einer Kirche.









Zacatecas - die Stadt der vielen Stufen - Weltkulturerbe der Unesco


San Augustin









Basilika Fatima


 

Hier haben wir ein paar Tage verbracht und uns die Stadt angeschaut, es hat sich richtig gelohnt. Auf ca. 2500 m u.NN gehört sie zu den schönsten Mexico's, mit engen, steilen Gassen und vielen Treppen, huebschen, kleinen Hausern und schattigen Plaza's und natürlich den Kathedralen und Kirchen.




Portal zur Kathedrale













 

Mit einem Platz für unseren Camper war es eher schwierig, zum einen ist alles zu schmal und an den Hotels, die Parkplätze mit Strom zu horenden Preisen für uns hätten, sind wir nicht interessiert. Aber das hatte sich dann fix geklärt, in der Nähe der Seilbahn, in einer Sachgasse haben wir "eingeparkt" und haben uns richtig wohlgefühlt.
Die Strassenhändler die tagsüber unsere Nachbarn waren hatten dann gleich auch ein Auge auf unser Hab und Gut während unserer Streifzüge durch die Stadt.







Schon gleich morgens haben wir eine Runde durch die Stadt gedreht und uns frische Brötchen mitgebracht, ca. 300 Stufen waren es von der Kathedrale bis zum Camper, da hat das Fruehstueck umso besser geschmeckt.





 

An den Wochenenden wird hier kräftig gefeiert, es gibt überall Blasmusik, die kleinen Kapellen ziehen durch die Stadt, begleitet von einem Fass Tequila und man kann sich seinen Becher füllen lassen, ähnlich wie beim Weinfest gibt es hier kleine Tonkrüge die man sich für diesen Zweck um den Hals hängen kann.

 

Alles ist sehr geschichtsträchtig, gegründet 1546 von den Spaniern, immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen und dann Reichtum durch riesige Silbervorkommen, die innerhalb 3 Jahrhunderten zu grossen Teilen der spanischen Krone zu Gute kamen.  

 



Das Museo Rafael Coronel befindet sich ein einer ehemaligen Franziskanermission, hier sind u.a. ueber 5000 Masken ausgestellt, ganz prima.









Samstags wird ueberall auf der Erde der "Bund fuer's Leben" geschlossen ....
 

 



Uebernachtung unterwegs, da hat man morgens immer die unterschiedlichsten Nachbarn



9. Maerz 2014 - Wir hätten ja nicht gedacht, dass wir den Winter noch treffen. Hier in Creel, auf 2300m Höhe sind wir über Nacht eingeschneit.


 

In der Hochebene von Chihuahua liegt der Barranca-del-Cobre-Nationalpark und die Sierra Tarahumara. Hier erleben wir ein Abenteuer besonderer Art, wir haben unseren Camper in Creel "geparkt" und uns nur mit dem Pickup, ausgestattet mit genuegend Proviant und unserem Bettzeug auf den Weg in die Canyons gemacht.

In Divisadero haelt der Zug, der durch die Schluchten gefahren kommt fuer eine kurze Zeit um einen unvergesslichen Blick in den Canyon zu ermoeglichen.
Das Foto zeigt die Eingangstuer zu einem kleinen Hotel was dort am Bahnhof ist.













Der Blick auf den kleinen Ort Urique, in einem riesigen Schluchtensystem gelegen, der "Abstieg" war aufregend !



Unten im Tal ist man wie in einer anderen Welt, es blueht und duftet nach Orangenblueten. Wir haben uns eine Nacht in einem kleinen Hotel gegoennt, denn nach ca. 7 Stunden auf der Piste war es fuer's erste genug.









Die Menschen, die hier leben, gehoeren dem Raramuri - Stamm an, die ihre Unabhaengigkeit und Tradition wahren, es ist ein ganz urspruenglicher Teil Mexico's den wir hier zu sehen bekommen.

Unsere Tour ging ueber ca. 400km, davon 300 km unbefestigt und oft entlang schwindelerregender Abgruende. Die Orte in den Taelern sind huebsch und die Temperaturen sind eher fruehsommerlich.



Da gehts lang zum naechsten Ort "Batopilas" am Fusse der naechsten Schlucht.











unterwegs mussten immer wieder Gatter geoeffnet werden, war gar nicht so einfach mit den Pfaehlen und dem Stacheldraht.







Mittagsschlaf im warmen Sand









Die Bruecken machen einen sehr guten Eindruck ...









Die teilweise neuen Strassenabschnitte kaempfen mit der Natur, mitunter gibt es eine "Umleitung". 










Das hat gepasst, Anzeige im Display als wir wieder am Camper waren.
Uns ging es aehnlich....




Casas Grandes war uns einen Stop Wert auf dem Weg Richtung Sueden. Die Ruinen vom Paquime sind die bedeutendste Ausgrabungsstaette im Norden Mexicos und gehoeren zum Weltkulturerbe. In einem Kulturzentrum wird die damals sehr hoch entwickelte Zivilisation dargestellt.




 



Ueberall in den Orten gibt es huebsche Fassadenbilder, dieses ist an der Plaza in Paquime.