Reisen ist Leben

Ontario & Quebec

 
 
Quebec








 
Gemeinsam mit Saskia, Hendrik und der kleinen Lena sind wir noch einmal zum Fjord zurueck gekehrt und haben uns bei herrlichem Wetter ein huebsches Plaetzchen gesucht.
Hier steht ueberall der Herbst auf der "Leiter" und es beginnt gerade bunt zu werden. Wir geniessen es sehr mit den Drei'n zusammen zu sein und unsere kleine Lena ist schon richtig zu Hause in unserem Camper.

 




Unser einjaehriges "on the road" haben wir mit Sekt zum Fruehstueck gefeiert. Der Ort war perfekt, ein See im Reserve de Faunique du Porteuf. Wir haben hier in Quebec einen herrlichen Sommer, die Tage angenehm warm und die Naechte frisch, dass wir gut im Camper schlafen koennen.










 
Hier gibt es auch Ski-Gebiete mit Abfahrt bis runter zum St. Lawrence Strom



Erste-Hilfe an den Pisten fuer den Winter


 
Ein Frachter im Nebel


Walbeobachtung - ein Genuss im doppelten Sinne





Baie-Trinite am 08.08.12, der Weg entlang des St.LS ist wunderschoen, herrliche Buchten, Straende und maechtige Felsen. Wir sind auf der Wal-Route unterwegs und ueberall kann man vom Land aus die Meeresriesen beobachten. Hier gibt es besonders viel Nahrung fuer die Wale und deshalb auch mehrere verschiedene Arten zu beobachten, teilweise nur 10 m vom Ufer entfernt. Dort kannst Du dann Stunden auf einem Felsvorsprung sitzen und einfach nur geniessen - tolles Gefuehl.







 

03.08.2012 Nach ueber 4 Wochen Waeldern, Waeldern, Waeldern und mehr als 700 km Schotterpiste sind wir gerade in Tadoussac am St. Lawrence Strom angekommen. Hier muendet der Fjord du Saguenay in den grossen Strom. Der Fjord ist einer der laengsten der Erde. Die Region hier ist absolutes Urlaubsgebiet und gerade im August ist richtig was los, es sind Ferien und das Wetter ist prima. 


 

Mittlerweile ist es ganz schoen kuehl geworden, nachts nur 4 Grad C und Nebel. Es geht wieder suedwaerts, naechster Ort ist Nemaska an der North Road. 


16.07.1012 - haben heute La Grande II besichtigt, das weltgroesste unterirdische Wasserkraftwerk der Erde hier in Radisson. Ganz Quebec wird zu 98 % mit Strom aus Wasserkraft versorgt und die kWh kostet 5 - 7 Cent !


Im Kraftwerk selbst durfte nicht fotografiert werden, leider, denn wir durften direkt bis an die laufenden Turbinen. Es ist gigantisch.






Uebergabestationen von der Turbine in die Leitung



Der Spillway - sprich Ueberlauf, in Fels gehauen.




14.07.2012 Auf den Wegen von Hydro Quebec  -- der James Bay Highway wurde Anfang der 70er Jahre errichtet und damit das Mega-Projekt von acht Wasserkraftwerken hier oben im Norden Quebec's gestartet. Riesige Starkstromleitungen verlaufen nun quer durch die Wildnis und bringen den Strom gen Süden. Die zweispurige Strasse ist sehr wenig befahren und die vorhandenen Bodenwellen regelmäßig aller 40m lassen kein hohes Tempo zu, so sind wir in einer Woche bis zum Endpunkt, dem Ort Chisasibi gefahren. Unterwegs konnten wir die von Hydro Quebec errichteten  "Rustic Campgrounds" nutzen, die immer schön in der Wildnis, meist an einem See angelegt sind, mit Tischen und Feuerstelle, ganz prima. Nur selten hat man dort Nachbarn und wenn, sie die meist mit dem Boot zum Fischen unterwegs. Wir sind hier schon ein bisschen Exoten, laut Nummernschild Amis und dann auch noch ohne Boot. Was soll's, wir geniessen die Weiten, die Wildnis und die Ruhe, meist sitzen wir bis spät am Feuer, Holz gibt es ja genug zum Verbrennen. Abends wird es nicht vor 23.00 Uhr dunkel und 5.00 Uhr ist es schon wieder hell.


Der Himmel erscheint uns immer besonders klar und die Wolken superweiss.



Tankstelle in Chisasibi




Hier werden ueber den kurzen Sommen die Snowmobile direkt an der Bay "geparkt", im Winter wird damit auf's Eis gefahren zum Fischen.


Ortsmittelpunkt von Chisasibi - hier gibt Hydro Quebec viele Dollars fuer die verschiedensten Programme und die Cree sind an den Stromertraegen mit beteiligt da die Kraftwerke auf ihrem Land errichtet sind.



 
 


Taiga - das Moos hier ist Hauptnahrungsmittel der Caribou, im Sommer leben sie jedoch weiter noerdlich.

 

Stromschnellen am Rupert River




30.06.2012 Nun sind wir schon ein ganzes Stueck weiter noerdlich, hatten im Reserve Faunique La Verendrye einen Super Platz fuer ein paar Tage. Ausser einer Maus, die bei uns im Camper zwischenzeitlich eingezogen war, gab es keine groesseren Aufregungen ! War gar nicht so einfach das Tierchen wieder raus zu bringen. 








Wir haben super Wetter und die Seen sind gar nicht kalt, man kann herrlich schwimmen und ist meist ohne "Beobachter" ! 



Zur Zeit sind wir in einem Ort namens Amos, haben nochmal Vorraete "getankt", denn weiter noerdlich ist es sehr duenn besiedelt, Telefon, Internet und Radio gibt es dann auch nicht. Nur die Muecken werden uns wohl weiter begleiten, von denen gibt es jede Menge und am Abend ist ein draussen sitzen teilweise unmoeglich, dann sind wir froh ueber die Gaze an unseren Fenstern und der Tuere.



18.06.2012 Unsere Roundtrip durch Ontario endet vorerst am St. Lawrence Strom. Wir sind durch die Waelder gestreift und hatten sehr schoene Plaetzchen an klaren Seen. Im Algonquin Provincial Park sind wir Canoe gefahren. Heiko, Jeanette und Merle hatten dort fuer ein paar Tage eine Campesite gemietet. 







Ottawa - die Hauptstadt Canada's ist sehr schoen, laengst nicht so hektisch wie Toronto. Haben bei super Wetter die Stadt besichtigt und in einem Pub das Spiel unserer Mannschaft gegen die Daenen angeschaut.

Parlament von Canada





25 m Hoehe muessen hier ueberwunden werden in 9 Stufen





 
 
In Prescott am St.Lawrence Strom geniessen wir das herrliche Wetter und beobachten die riesigen Containerschiffe die hier vorueberziehn, haben es uns unter einem Picnic-Shelter bequem gemacht und schluerfen ein Taesschen Kaffee.

Von hier aus geht es nun weiter nach Quebec, dem franzoesischen Teil Canada's und ganz hoch in den Norden. 




 6.6.2012 Manitoulin Island - Ontario


 
 


Sonnenaufgang in der Georgian Bay 
 
 



Nur ein Stueck noerdlich von Toronto gibt es dann endlich Natur, Waelder und Seen, Baeren und Elche.




Fuer Toronto haben wir uns zwei Tage Zeit genommen, es waere natuerlich noch viel mehr zu sehn gewesen.

Am Lake Ontario.





18.05.2012 Unsere Einreise ueber die Rainbow Bridge nach Canada hier an den Niagara Falls ging ohne Probleme. Canada hat uns mit herrlichem Wetter und seinem wohl bekanntesten Naturschauspiel begruesst.



 
 



 
 
 
 
Kanada
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