Reisen ist Leben

Auf dem Weg nach Norden



Im Glacier Nationalpark ist auch der Fruehling eingezogen, die Paesse sind zwar noch gesperrt aber viele wunderschoene Wanderwege gilt es zu erkunden. Immer im Gepaeck, das Baerenspray, denn es ist Grizzly-Gebiet. Wir sind drei Tage gewandert, haben keinen getroffen.

Hier ist die Erderwaermung deutlich sichtbar, die Gletscher sind auf wenige geschmolzen und bis 2030 wird es hier gar keine mehr geben.
















Yellowstone - ein wunderbarer Fleck auf der Erde. Auch bei unserem zweiten Besuch waren wir fasziniert, ueberall kocht und brodelt und zischt es. Jetzt im Fruehling gibt es viele Bisonkaelber und Baerenkinder, einige Strassen sind noch gesperrt um den Tieren nach dem langen Winter noch etwas Ruhe zu goennen. 













Der beruehmteste Geysir im Park ist der Old Faithful.






An den Mammoth Hot Springs.








Der Weg zum Yellowstone, ueber die ersten Berge der Rocky's.



Der Devil's Tower in den Black Hills, Wyoming, wurde vor ca. 50 Mill. Jahren aus fluessiger Lava geschaffen, die unterirdisch abkuhlte. Er ist von Fuss bis zum Top 264 m hoch, jaehrlich kommen ueber 5000 Bergsteiger hierher um das Massiv zu erklettern. Wir haben ihn nur umwandert, war auch prima. Hierher kommen noch heute die Indianer um ihre Braeuche zu pflegen, im Juni wird aus Ruecksicht darauf das Monument geschlossen.

 







Mittlerweile sind wir in den Black Hills, South Dakota. Haben ganz im Süden mit einem Bad in einer heissen Quelle, im gleichnamigen Ort "Hot Springs" begonnen, sind dann über den Windcave Nationalpark zum Mount Rushmore gezuckelt. Mit dem Fazit, dass die Region hier unbedingt einen Besuch wert ist. Die Orte sind hübsch in altem Westernstyle erhalten und die Natur ist toll, ein Wander- und Kletterparadies.





Mit dem Mount Rushmore Memorial ist den Ami's ein grossartiges Monument gelungen, sie selbst setzen es gern mit der Sphinx und den Pyramiden von Gizeh gleich. Es gibt ein Museum zur Entstehung, sehr interessant. 










26. April 2013 - Seit drei Tagen sind wir in South Dakota, im Badlands Nationalpark. Wir freuen uns, dass wir nun wieder diese wunderbare Natur erleben können und unsere eigentliche Reise fortsetzen. 

 




 

Die letzen Wochen, der Weg von Florida hierher war nicht nur weit, 2680 Milen,  sondern auch lausig. Fast nur Regen und kalt und in Minnesota dann sogar Schneesturm und nachts unter Null. Jetzt sind wir froh, die Ost - West - Etappe hinter uns zu haben und geniessen die Weiten der Prärie bei Frühlingswetter . Ab hier reiht sich nun ein Nationalpark an den anderen und mit den Badlands haben wir gleich einen grandiosen Start. Wir campen am Sage Creek, einem rustikalen Campground, etwas abgelegen, dafür in ständiger Nachbarschaft mit Bisons, Präriehunden und sogar einen Wolf haben wir schon gesehen. 



Der Park liegt ca. 900m hoch, der Schnee ist fast aller geschmolzen und es gibt einen richtigen Bergfrühling. Noch vor drei Tagen war die Gravelroad zum Campground gesperrt, weil es zu nass war sie zu befahren. Unser 5-Tonner hätte schöne Spuren hinterlassen.



Hier in der Umgebung gibt es einige Indianerreservate, hauptsächlich Lakota Sioux leben hier, mit denen es früher bittere Kriege gegeben hat.  "Der mit dem Wolf tanzt" erzählt von dieser Zeit. Heute wird diese Gegend als die ärmste der ganzen USA bezeichnet.


Beim Besuch der Minuteman Missile National Historic Site konnten wir einiges über die Atomraketen aus dem kalten Krieg erfahren, überall hier in der Umgebung waren sie in "Erdsilo's" versteckt und gut bewacht und jederzeit zum Abschuss bereit um von hier innerhalb einer halben Stunde in Moskau zu sein, quer drüber über den Nordpol. Und es gab ihn wirklich den "Knopf" der gedrückt werden musste nachdem der Präsident angerufen hat, fünf Minuten später wäre die Rakete in der Luft gewesen. Nach dem Fall der Mauer haben Gorbatschow und Bush sen. dann für die Abschaffung unterschrieben.








Chicago - April 2013, einfach eine geniale City. Wir sind fuer ein paar Tage hier in River Forest bei Nate, Nicola und den Kids bevor wir uns auf den Weg Richtung Westen machen. Auch hier kommt der Fruehling nur schleppend in Gang und es weht eine kuehle Brise. Wir sind eben doch wieder mal mindestens um zwei Wochen zu frueh hier oben im Norden. Also heisst es heizen und "warm anziehn". 













Auf unserem Weg nach Norden geht es wieder durch Georgia, in Atlanta machen wir kurz Stop und dann nach Tennessee, wir besuchen Jack Daniels und erfahren bei der Fuehrung, dass der Whisky bischen anders hergestellt wird als in Scotland. Nashville hat uns mit Regen begruesst, macht aber nichts, in den vielen Bars ist es "trocken", ueberall gibt es gute Livemusik. Ist irgendwie eine andere Welt, Kneipen und Bars aneinander gereiht und dazwischen Shops mit Westernzeugs.

Wir parken am football-stadium und gehen zu Fuss in die Stadt.

 



ca. 300 $ muss man schon locker machen fuer ein Paar



Florida

Im Oceola National Forest hatten wir eine super Woche, nette "Nachbarn", haben Ostern dort verbracht bevor es dann entgueltig los ging Richtung Norden. 5 Monate Florida, man kann einfach nie zuviel davon bekommen und trotzdem heisst es Abschied nehmen.


Einige Tage haben wir im Manatee Springs State Park, im Norden Florida's Halt gemacht. Hier gibt es ein unterirdisches Hoehlensystem, das warme Wasser lockt die Manatees (Seekuehe) an, hier zu ueberwintern. Man kann in der Quelle baden, schnorcheln und mit den riesigen Tieren tauchen. 


Ein Cardinal, wunderschoen anzuschaun. Die gibt es hier ueberall im Sueden der USA. 

 


 Mal wieder ein wunderschoener Sonnenuntergang auf Anna Maria Island. Hier hat es uns im letzten Jahr so gut gefallen, dass wir einfach noch einmal vorbeischaun mussten.


 


Auf Marco Island laesst es sich gut aushalten, wir sind mit den Raedern unterwegs und haben einen Super Beach gefunden.





Ganz im Suedwesten von Florida sind die Everglades besonders urspruenglich, es gibt Mangrovenwaelder, Swampland, Marschland und viele Voegel, Krokodile und Schlangen. Wir machen eine gefuehrte Kanutour und lassen uns die Natur erklaeren. 

In den Mangroven ist es schattig und angenehm kuehl.



Die habens gut auf Mama's Ruecken in der Sonne.



Februar 2013 -Florida hat uns wieder ... nach ein paar Wochen im kuehlen Deutschland sind wir nun wieder in den Everglades und geniessen es sehr.